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Für Transparenz bei »Wirtschaftsweisen«

Berlin. Die Linksfraktion im Bundestag fordert mehr Transparenz bei Tätigkeiten und Einkünften der Mitglieder des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. In einem am Freitag vorgelegten Gesetzentwurf fordert die Fraktion eine Verpflichtung der sogenannten Wirtschaftsweisen, Tätigkeiten und Einkünfte, die auf Interessensverknüpfungen mit zu erstellenden Analysen und Empfehlungen hinweisen könnten, offenzulegen. Dies sei nötig, um die Unabhängigkeit des Sachverständigenrates gegenüber Interessen der Privatwirtschaft zu gewährleisten, heißt es in der Begründung.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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