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28.04.2008

BND-Skandal zieht Kreise

Geheimdienst überwachte offenbar gesamten Datenverkehr in afghanischem Ministerium

Von Ulla Jelpke
Die Überwachungsaktion des Bundesnachrichtendienstes (BND) gegen die afghanische Regierung war offenbar umfangreicher als bisher bekannt. Nicht nur das E-Mail-Konto des afghanischen Handelsministers Amin Farhang sei betroffen gewesen, sondern das gesamte Computernetzwerk seines Ministeriums, berichtet der Spiegel in seiner neuen Ausgabe. Das Bundeskanzleramt wolle mit einer Sonderprüfung auch der Frage nachgehen, ob der BND im Zuge der Operation weitere Kabuler Mini...

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