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Merkel setzt auf Lieblingspartner

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die westlichen Industriestaaten noch enger zusammenbringen. Dazu schwebt der Regierungschefin vor, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und den USA auf eine neue Grundlage zu stellen. Ein gemeinsamer Auftritt von Europa, den USA und Kanada mache weltweit sehr viel mehr Eindruck, »als wenn jeder für sich alleine kämpft und unterschiedliche Schwerpunkte zu unterschiedlichen Zeiten vertritt«, sagte Merkel am Montag auf einer CDU/CSU-Konferenz in Berlin.

Die Vertiefung der trans­atlantischen Wirtschaftsbeziehungen zählt zu den Schwerpunkten der deutschen EU-Präsidentschaft und soll am 30. April beim EU-USA-Gipfel besprochen werden. Merkel, der bekanntermaßen das Verhältnis zum großen westlichen Bruder (und Schuldner) Herzenssache ist, sprach sich dafür aus, die Standards und Vorschriften für die Wirtschaft auf beiden Kontinenten anzupassen. Wirtschaft und Politik müßten an einem Strang zu ziehen, sagte sie. Experten bezweifeln allerdings, daß sie damit in den USA auf große Gegenliebe stoßen wird.
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(AP/fi/tz)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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