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07.07.2006

Man ließ es geschehen

Die regierungsoffiziellen Untersuchungsberichte zu den Londoner Anschlägen am 7. Juli 2005 ­verschweigen, daß der Haupttäter lange vorher überwacht wurde

Von Jürgen Elsässer
Am 7. Juli 2005 zerrissen morgens um exakt 8.50 Uhr Ortszeit drei Bomben innerhalb von 50 Sekunden Zugwaggons in oder kurz vor den Londoner U-Bahnhöfen Aldgate, Edgeware Road und Russell Square. 57 Minuten später detonierte eine vierte Bombe im Doppeldeckerbus Nummer 30 nahe Tavistock Square. Insgesamt starben bei »London 7/7« – so das in den Medien mittlerweile verwendete Kürzel für den Schreckenstag – 56 Menschen, darunter die vier angeblichen Attentäter, etwa 700...

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