20.01.2005
Vázquez’ schweres Erbe
Neue Regierung Uruguays trifft auf alte Probleme: Schulden bei IWF und Weltbank. Versprochenes Notprogramm für Arme gefährdet
Von Wolfgang Pomrehn, Montevideo
Uruguays künftige Regierungsmannschaft, die am 1. März ihr Amt antreten soll, trifft sich diese und kommende Woche mit Vertretern dreier wichtiger internationaler Finanzinstitutionen: der Interamerikanischen Entwicklungsbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Die neugewählte Linksregierung strebt vor allem eine Umschuldung an, die die Zahlungsfristen für die Auslandsschulden verlängert und so dem Land ein wenig Spielraum verschafft.
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