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14.05.2004

Folterchef Rumsfeld in Bagdad

US-Verteidigungsminister stärkt Besatzungstruppen den Rücken. Quälen von Gefangenen verteidigt

Von Rüdiger Göbel
Täter zieht es bekanntlich immer wieder zum Ort ihres Verbrechens. Gestern flog der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Rumsfeld, einmal mehr in den Irak. Der Pentagon-Chef kam am Donnerstag überraschend nach Bagdad, nicht etwa, um Iraker um Entschuldigung für die in US-Militärgewahrsam erlittenen Qualen zu bitten, sondern um den Besatzungstruppen und damit auch den Folterern in Uniform den Rücken zu stärken. Rumsfeld wurde von Generals...

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